Legen Sie zuerst Ihre Limits fest
Bestimmen Sie Ihr Budget und Ihr Zeitlimit, bevor Sie einzahlen, und behandeln Sie es wie den Preis für einen Abend Unterhaltung — Geld, auf das Sie verzichten können. Spielen Sie niemals mit Geld, das für Miete, Rechnungen oder Ersparnisse vorgesehen ist.
Nutzen Sie die Tools, die jedes lizenzierte Casino anbieten muss: Einzahlungslimits — bundesweit über LUGAS auf maximal 1.000 € pro Monat gedeckelt, anbieterübergreifend geprüft —, Verlustlimits, Sitzungserinnerungen und Abkühlphasen. Bei Spielautomaten gilt zusätzlich ein maximaler Einsatz von 1 € pro Drehung und eine verpflichtende Pause von 5 Sekunden zwischen den Drehungen. Die Einrichtung dauert zwei Minuten und ist der wirksamste verfügbare Schutz.
Erkennen Sie die Warnsignale
Verlusten hinterherjagen, länger spielen als geplant, Glücksspiel vor Familie oder Freunden verheimlichen, Geld leihen, um spielen zu können, oder Angstgefühle, wenn Sie nicht spielen — jedes dieser Signale ist ein Grund, aufzuhören und mit jemandem zu sprechen.
Eine hilfreiche Selbstprüfung: Wenn Sie sich unwohl dabei fühlen würden, einem Freund genau zu sagen, wie viel Geld Sie diesen Monat ausgegeben haben, ist es Zeit für eine Pause.
Selbstsperre und OASIS
Jedes lizenzierte Casino bietet die Möglichkeit zur Selbstsperre, von 24 Stunden bis dauerhaft. In Deutschland gibt es das bundesweite Spielersperrsystem OASIS. Eine Eintragung in OASIS sorgt dafür, dass Sie sofort von allen legalen deutschen Anbietern ausgeschlossen sind, sowohl online als auch vor Ort.
Sperrsoftware und Glücksspielblockaden auf Bankebene bieten eine zweite Schutzebene. Mehrere deutsche Banken erlauben es, Glücksspieltransaktionen direkt in der Banking-App zu blockieren.
Wo Sie Hilfe finden
Das BZgA-Beratungstelefon zur Glücksspielsucht (0800 1 37 27 00) bietet kostenlose und vertrauliche Hilfe, bundesweit, mit Beratung und Informationen über check-dein-spiel.de. Zusätzlich bieten viele Suchtberatungsstellen vor Ort Unterstützung und Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige.
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, damit zu kämpfen hat, wenden Sie sich noch heute an eine dieser Stellen — oder sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Hilfe zu suchen wirkt.